Rückengesundheit

Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten und kostenintensivsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Sie verursachen in Deutschland einen volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von rund 49 Milliarden Euro. 46% dieser jährlichen Gesamtkosten werden durch die medizinische Behandlung der Beschwerden verursacht („direkte Kosten“), 54% durch die sozialen Folgekosten („indirekte Kosten“) wie Arbeitsunfähigkeit, Produktivitätsverluste oder Frührente.

Vier von fünf Menschen in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens von Rückenschmerzen betroffen. 20 Millionen Deutsch suchen jährlich wegen Rückenschmerzen einen Arzt auf. Rückenschmerzen gelten in der Medizin als „bio-psycho-soziales Syndrom“ bei dessen Entstehung biologische, kognitiv-emotionale und verhaltensabhängige Aspekte eine wichtige Rolle spielen. Wir helfen Ihnen, die Rückenbeschwerden Ihrer Mitarbeiter mit unserem multimodalen Ansatz nachhaltig zu reduzieren.

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Direkte Kosten
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Indirekte Kosten
Anteil der Deutschen mit Rückenschmerzen: 69%
Rezidivhäufigkeit: 81%
Chronifizierung: 31%
Computergestützte Rückendiagnostik im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Die Muskulatur nimmt beim Schutz und der Stabilisierung der Wirbelsäule eine zentrale Rolle ein. Nur eine kräftige und gut balancierte Muskulatur ist in der Lage, die passiven Strukturen der Wirbelsäule (Bandscheiben, Wirbelkörper, Facettengelenke) wirksam zu entlasten und so übermäßiger Abnutzung oder gar Schäden vorzubeugen. Die gute Nachricht: Muskulatur ist bis ins hohe Alter trainierbar. Wichtig ist allerdings richtig zu trainieren. Hierzu ist es wichtig, den individuellen Status Quo zu kennen. Moderne Diagnostikverfahren ermöglichen die gezielte Steuerung des Trainings für einen optimalen und nachhaltigen Erfolg.

Die Diagnostik gliedert sich in die folgenden Bereiche:

Ermittlung individueller Kraft- & Beweglichkeitswerte, Diagnostik neuromuskulärer Dysbalancen

Verteilung von Fettmasse, Muskelmasse und Körperwasser
Ermittlung der individuellen koordinativen Fähigkeiten
Einschätzung individueller Einstellungen und des Chronifizierungsrisikos

Interventionsmöglichkeiten im Überblick:

  • Vorträge
  • Seminare
  • Workshops
  • Gesundheitsraum / -mobil
  • Bewegungszentrum
  • Kurse
  • Therapeutensprechstunde

Auf Basis der Diagnostik kann eine zielgerichtete und effiziente Intervention erfolgen. Ein multimodaler Ansatz muss dabei sowohl körperliches Training als auch edukative Inhalte umfassen.
Durch gezieltes Training, bzw. Trainingstherapie wird die Muskulatur ihre Mitarbeiter soweit wiederhergestellt oder erhalten, dass sie ihre Schutzfunktion der Wirbelsäule optimal ausführen kann.
Weiterhin wird Ihren Mitarbeitern vermittelt, welche Maßnahmen und Verhaltensweisen nötig sind, um die Rückengesundheit langfristig zu erhalten.

EKG der Wirbelsäule - BGM

Ziele

Für das Unternehmen

  • Erhebung des Status Quo Ihres Unternehmens

  • Interventionsmöglichkeiten

  • Ermittlung des Chronifizierungsrisikos

Für den Mitarbeiter

  • Beratung

  • Weiterbildung

  • Trainingsempfehlungen und Umsetzung